California Guide - 17 Insidertipps für deinen USA Westcoast Trip - Teil 1


Ob Du im Yosemite Valley Park wandern, die trockene Hitze in Palm Springs erleben, Sonnenaufgänge im Death Valley bewundern, in San Francisco mit der Seilbahn fahren oder die Freiheit der Highway Nr. 1 genießen möchtest - ein Road Trip in Kalifornien bietet alles, was man als leidenschaftlicher Reisender braucht.

 

Erfahre hier alle meine Geheimtipps für Kalifornien und lerne die atemberaubendsten Orte und Restauranttipps an der Westküste kennen. Finde heraus, wo Du den besten Fisch genießen kannst, wo es in San Francisco das beste Sushi gibt und wo du in Palm Springs und Newport Beach das beste vegane Essen findest. Auch wenn man es vielleicht nicht glaubt - die USA hat viel mehr zu bieten als man denkt!

 

Let's start with the essentials !

 

Alles beginnt mit der besten Route und den besten Flügen für Deine Rundreise. Die beste Wahl ist es, am LAX Airport in Los Angeles zu starten und dort auch wieder zurück zu fliegen. So hat man eine ideale Rundreise. Je nach Preis, klappt das Ganze aber natürlich genauso von San Francisco aus.Über momondo, swoodoo oder sykscanner hast Du schnell einen Überblick.

 

Das Wichtigste ist es aber in jedem Fall, eine der schönsten Küstenstraßen entlangzufahren - The Highway Nr. 1. Für die besten Wetterbedingungen eignet sich ein Roadtrip im Frühling, denn besonders die Saison von April bis Juni ist nicht zu heiß und gleichzeitig auch noch nicht so teuer wie in den Sommermonaten. Aber auch in den Spätsommermonaten von September bis November ist Kalifornien immer noch eine Reise wert.

 

 


USA Westcoast Roadtrip


1. Plane die ideale Westcoast Route

 

Hast Du Dich für den Zeitraum und die Route entschieden, ist es wichtig, dass Du Dich für die Anzahl der Nächte an den einzelnen Orten entscheidest. 15 Tage sind an sich perfekt für eine kleine Rundreise. Drei Wochen eignen sich jedoch wesentlich besser.

Planen die Übernachtungen so, dass du genügend Ruhepausen zwischen langen Strecken hast.

 

Wichtig ist es auf jeden Fall mindestens zwei Nächte im Yosemite National Park zu verbingen. Je nachdem welche National Parks Du sonst noch sehen möchtest, solltest Du jeweils mindestens einen Tag mit einplanen. Auch drei Nächte in San Francisco oder ein kleiner Abstecher nach Tijuana solltest Du unbedingt einplanen!

 


2. Buche die besten Flüge nach LA oder San Francisco

 

Neben der perfekten Route benötigst Du natürlich auch günstige Flüge. Über LAX zu starten war für mich ideal. Am Ende hängt alles vom Preis ab. Bist Du drei-vier Wochen vor Ort, ist ein Zwischenstopp (z.B. in Texas, Paris oder New York) gar kein Problem. Hast Du jedoch einen zweiwöchigen Roadtrip geplant und Du möchtest direkt am nächsten Tag los fahren, dann solltest du die Kosten für einen Direktflug ausgeben.

 

 

Verlasse dich nicht nur auf einen Preisvergleich.

Am besten sind Websites wie skyscanner, swoodoo & kayak


3. Mietwagen für Deinen Roadtrip

 

Mache Dir mit Hilfe von mietwagenbilliger einen Überblick über die Preise. Nutze auf jeden Fall auch skyscanner und kayak.

 

Wichtig ist, dass der Selbstbehalt nicht von Dir übernommen werden muss. Auch Steinschlag sollte unbedingt mit abgedeckt sein. Alamo Cars sind als Vermieter vorbehaltlos zu empfehlen – am besten buchst Du direkt das Gold Paket, dann bist Du in allen Situationen perfekt abgesichert. Ich habe damit perfekte Erfahrungen gemacht. Leider musst Du, wenn Du unter 25 bist allerdings etwas mehr für den Mietwagen hinlegen - aber mit 500€ für 15 Tage kannst.

 


Tipp 1

 

Wenn Du Glück hast, gibt es vor Ort nicht mehr den Mietwagen, den Du online gebucht hast - dann darfst Du dir sogar ein besseres Modell aussuchen. Buche also am besten immer das günstige Angebot.

Tipp 2

 

Generell wollen Sie Dir vor Ort immer noch ein paar Upgrades, Versicherungen usw. verkaufen. Bleib am besten immer bei einem netten "Nein", denn Deine Online-Buchung deckt immer alles ab.




4. Unterwegs mit dem Auto

 

Reisen in den USA ist in einigen Punkten etwas anders als in Europa.

 

Du kannst Dein Auto zwar generell überall stehen lassen, aber oftmals gibt es wenige oder teure Parkplätze. Außerdem sind Busse und U-Bahnen nicht so verbreitet, wie Du es vielleicht aus europäischen Städten kennst. Ein gutes Beispiel ist hier LA. Ohne Auto ist es teilweise etwas schwierig - vor allem, wenn Du nicht in der Innenstadt wohnst. Deshalb ist das Auto der perfekte Reisebegleiter.

 

 Manche Tankstellen, die im Navi zu finden sind, gibt es teilweise gar nicht mehr. Deshalb solltest Du dir (bei langen Routen) ein paar Tankstellen raus suschen. Viele dieser Tankstellen sind rund um die Uhr geöffnet, so dass Du mit Deiner Kreditkarte und Deinem PIN direkt an der Tankstelle bezahlen kannst.


5. Navi oder Straßenkarte?

 

Am besten bist Du gerüstet, wenn Du beides mit dabei hast.

Ebenfalls empfehlenswert sind Offline-Karten als App für Dein Handy oder Dein Tablet. Damit siehst du per GPS genau wo Du dich aufhälst und Du musst keine Kosten für ein Navi bezahlen.

 

Hast Du zu Hause ein Navigationsgerät? Dann lade Dir online eine USA Karte für ca. 29€ (Tom Tom) herunter.

 


6. Die besten Kreditkarten für die USA

 

Ich habe selbst sowohl die DKB VISA als auch eine TUI VISA mit Reiseversicherung.

 

Überlege Dir einfach, was Dir bei der Kreditkarte wichtig ist. Nimmst Du eine Standard VISA oder Master Card bei Deiner Bank, ist diese direkt mit dem Konto verbunden und Du hast in den USA bei der Bezahlung überhaupt keine Probleme.

 

Die DKB VISA musst Du dagegen immer selbst decken. Wenn Du gleichzeitig noch spezifische Reise-Versicherungen abdecken möchtest, lohnen sich Karten wie die TUI VISA mit Reiseversicherung.

 


7. Sei immer spontan

 

Den besten Roadtrio erlebst Du, indem Du so spontan wie möglich unterwegs bist. Am besten buchst Du Deine Unterkünfte einen Tag im Vorraus. Greife wenn möglich auf Airbnb’s zurück (früher buchen ist hier jedoch tatsächlich günstiger bzw. die besten Unterkünfte sind ganz schnell weg).

 

Das beste Vergleichsportal für Hotels ist und bleibt trivago. Denn es vergleicht nicht nur booking und expedia sondern auch die Hotelseiten.


8. Internet und SIM Karten

 

Vor Ort hast Du überall WLAN aber Telefonieren ist natürlich teuer.

Kauf Dir am besten direkt am Flughafen eine amerikanische SIM-Karte für 30 Tage. Damit hast Du unbegrenztes Internet und es kostet Dich nur 60 Dollar.

 


9. Finde die besten Restaurants in Californien

 

In den Städten ist es einfach ein Traum – Du bekommt alles was Du möchtest und für jeden Typ gibt es etwas. In den guten und bekannten Restaurants solltest Du aber tatsächlich reservieren. Vor allem am Wochenende oder Sonntags zum Brunch steht man manchmal eine gute Stunde in der Schlange.

 

Unterwegs ist es allerdings oft schwierig etwas Gesundes zu finden, denn auf den Strecken liegen nur die klassischen Fast-Food Ketten. Deshalb kaufst Du Dir am besten was für unterwegs. Obst und Gemüse sind jedoch verhältnismäßig teuer.

 


10. Streckenlänge und Tipps

 

Plane Deine Reise so, dass Du am Tag nie länger als fünf Stunden im Auto unterwegs bist. Ich hatte leider eine extrem lange Strecke zwischen Death Valley und dem Yosemite National Park und habe die Anstrengung komplett unterschätzt. Nach über sieben Stunden mit verschiedenen Stopps bist Du einfach zu müde um noch zu wandern oder etwas zu unternehmen. 

 

Zudem brauchst Du einen Führerschein und beantrage am besten auf dem Amt auch den Internationalen Führerschein, der den deutschen übersetzt. Es gibt keine Mautgebühren und es ist durch das Tempolimit sehr bequem zu fahren und auch das Benzin per Gallone ist wesentlich günstiger.

 


11. Nationalparks und Gebühren

 

Die Einzelnen Parks kosten natürlich Eintritt, deshalb ist es immer gut Kleingeld dabei zu haben.

 

The Grand Canyon kostet 30 Dollar pro Auto und der Yosemite National Park 20 Dollar.


12. Stay away outta compton

 

Wenn Du Hotels buchst, solltest Du dir immer sicher sein, dass es sich um eine sichere Gegend handelt. 

 

So hatten wir zwar ein super schönes Hotel in San Francisco, was ich aber niemals weiterempfehlen würde. Direkt davor saßen jeden Abend mehrere Drogensüchtige und wir hatten immer ein schlechtes Gefühl das Hotel zu verlassen. 

 


13. Die Amerikaner

 

Im Vergleich zur Ostküste sind die Amerikaner in Kalifornien einfach unfassbar freundlich.

 

Das beginnt schon beim Kellner und dem Hotelpersonal aber ich habe auf meiner Reise keinen einzigen, unsympathischen Amerikaner kennen gelernt. Immer hilfsbereit und vor allem mit viel Humor und Spaß kann man sich ganz einfach austauschen und auch ein paar Tipps für Restaurants und Hotels bekommen.

 


14. Shopping Adressen in LA & San Francisco

 

Forever21, Topshop, American Apparel, Victoria Secret, CK, DKNY - was braucht man mehr?

Vor allem in San Francisco findet man alles was das Herz begehrt.

 

Hier findest Du alle Outlet Malls.


15. Kleidung und Packliste

 

Klar – Kalifornien ist warm. Aber unterschätze niemals die Kälte und die doch starke Sonne in San Francisco und vor allem die Kälte im Yosemite National Park. Teilweise bist Du auf einer Höhe von 7000 Metern.

 

Packe deshalb eine dicke Jacke mit ein und vor allem gute Wanderstiefel. Ein Roadtrip durch die USA bedarf ein bisschen Planung und einem ausgewogenen Koffer.

 


16. Pacific Coast Highway No 1 - California state route

 

Wohl einer der berüchtigsten Highways weltweit und eine unfassbar atemberaubende Strecke: Der Pacific Coast Highway No 1.

Plane auf jeden Fall viel Zeit ein um oft genug anzuhalten, den Tieren beim Sonnen zuzusehen oder Surfer zu beobachten. Zwischen Himmel, Klippen und Meer erlebst Du auf über 150 Kilometern eine atemberaubende Strecke, die Du so schnell nicht mehr vergisst.

 

Zum Fotografieren lohnt sich die berühmte Bixby Bridge oder auch die McWay Falls, ein silbriger Wasserfall, der aus etwa 20 Metern Höhe von einer Klippe auf den Strand fällt.

 

Städte wie Carmel by the Sea, Monterry und Santa Barbara sind must-see spots auf der Route.


17. Ausflüge nach Mexico oder Hawaii

 

Klar bietet sich ein Ausflug nach Mexiko oder Hawaii an. Vor allem von Los Angeles aus gibt es sehr günstige Flüge und Angebote, dir Du auch spontan vor Ort buchen kannst. Fahr am besten einfach von San Diego aus über die Grenze nach Tijuana (lass das Auto ganz einfach davor stehen) oder gibt es direkt in San Diego ab und starte eine Rundreise ins Baja de California.

 

Im zweiten Teil findet Ihr Insider Tipps zu den einzelnen Orten, Restaurants und Highlights.

 

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