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Gran Canaria hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Insel ist so vielseitig, dass man manchmal vergisst, dass man sich auf einer Fläche halb so groß wie Mallorca bewegt. Von den
berühmten Dünen von Maspalomas, die aussehen wie kleine Sahara-Ausläufer, bis hin zu tiefgrünen Kiefernwäldern, schroffen Vulkanlandschaften und charmanten Bergdörfern, hier fühlt sich jeder Tag
wie ein Mini-Roadtrip durch verschiedene Kontinente an.
Gran Canaria liegt nur wenige Kilometer vor der afrikanischen Küste und ist für mich eines der schönsten Ganzjahres-Reiseziele überhaupt. Du kannst morgens durch warme Dünen spazieren, mittags über Bergpässe fahren, die nach Nevada aussehen, und den Abend am Strand ausklingen lassen. Und genau diese Mischung macht die Insel so unglaublich besonders.
Beste Reisezeit und warum so viele hier überwintern
Ich sag’s gleich: Gran Canaria geht wirklich immer. Die Insel ist berühmt für ihr mildes Klima und genau das macht sie zu einem der besten Ganzjahresreiseziele in Europa. Im Winter liegen die Temperaturen oft um die 20 Grad und die Sonne zeigt sich zuverlässig. Im Sommer wird es angenehm warm mit rund 26 Grad, ohne die drückende Hitze, die man aus anderen südlichen Regionen kennt.
Kein Wunder, dass so viele Europäer von Dezember bis März hierher kommen, um dem grauen Wetter zu entfliehen. Besonders schön ist es zwischen April und Oktober. Dann ist es warm, sonnig und oft fast windstill, perfekt für Strandtage, Roadtrips und Wanderungen im Inselinneren. Wenn du im Winter reist, lohnt es sich, den Süden anzusteuern. Maspalomas und Playa del Inglés gehören zu den sonnensichersten Orten und bieten fast täglich perfektes Badewetter.
Egal zu welcher Jahreszeit du kommst, pack unbedingt Badeklamotten ein. Und Wanderschuhe. Und am besten eine Kamera, denn Gran Canaria ist so fotogen, dass du an jeder Ecke anhalten möchtest.
Du weißt nicht, welche Insel genau zu dir passt?
Dann schau auf meinem YouTube Video vorbei:
Fortbewegung auf Gran Canaria: Warum ein Mietwagen für mich ein Must-have ist
Gran Canaria hat so viele Facetten, dass ich dir wirklich von Herzen einen Mietwagen empfehlen kann. Du bist flexibel, kannst überall Halt machen, die Zeiten selbst bestimmen und vor allem: du kommst an Orte, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer oder gar nicht erreichbar sind.
Und ganz ehrlich: Autofahren hier macht richtig Spaß. Die Berglandschaften erinnern an Arizona, manche Täler wirken wie kleine Wüsten, und überall findest du diese spektakulären Küstenstraßen, die man am liebsten gar nicht verlassen möchte.
Wenn du also Strände, Schluchten, Bergdörfer und die weniger bekannten Ecken entdecken möchtest, führt kein Weg an einem Auto vorbei. Wir haben über BSP Auto gebucht und ich kann es wirklich empfehlen. Die Buchung war super einfach, der Service war freundlich und die Abholung am Flughafen lief komplett stressfrei ab. Es gab keinen Versuch, uns zusätzliche Versicherungen aufzuschwatzen, weil bereits alles abgedeckt war, und auch die Rückgabe war genauso unkompliziert.
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Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Gran Canaria
Gran Canaria Sehenswürdigkeiten: Roque Nublo
Der Roque Nublo gehört zu den beeindruckendsten Orten der Insel und zählt zu den größten Naturmonolithen Europas. Schon die Anfahrt fühlt sich wie ein kleines Abenteuer an. Du fährst durch
Bergdörfer, vorbei an tiefen Schluchten und duftenden Kiefernwäldern, und mit jeder Kurve verändert sich die Landschaft. Je näher du kommst, desto mächtiger erhebt sich der Felsen über dem
Tal.
Der klassische Aufstieg beginnt an einem kleinen Wanderparkplatz, der allerdings seit einiger Zeit reguliert wird. Also vorher ein Ticket holen! :) Außerdem wichtig: Es gibt dort keine Parkplätze! Viele unterschätzen das und stehen dann vor gesperrten Zufahrten. Wenn du also flexibel bleiben möchtest, nutze entweder einen der weiter entfernten Startpunkte oder steig auf den Bus um. Von Tejeda selbst fährt zusätzlich eine Rundlinie, die verschiedene Wanderpunkte miteinander verknüpft. So kommst du entspannt an den Ausgangspunkt, ohne dich um das Parken kümmern zu müssen.
Oben erwartet dich ein kurzer, aber wunderschöner Wanderweg bis zur Felsplattform. Der Moment, in dem der Roque Nublo direkt vor dir auftaucht, ist wirklich beeindruckend. Bei klarer Sicht kannst du sogar den Teide auf Teneriffa erkennen.
Schönste Orte: Puerto de Mogán – das bunte Bilderbuch-Dorf
Puerto de Mogán ist einer dieser Orte, die man besucht und sofort ins Herz schließt. Der kleine Hafenort gehört zu den farbenfrohsten Ecken der Insel und wirkt ein bisschen so, als wäre er direkt aus einem Bilderbuch entsprungen. Viele nennen ihn liebevoll das kleine Venedig von Gran Canaria, weil sich kleine Brücken über die Kanäle spannen, schöne pinke Blumen an den weißen Häusern entlangklettert und die engen Gassen einfach unglaublich charmant sind.
Gran Canaria Urlaub: Die Altstadt von Las Palmas – Vegueta
Las Palmas überrascht viele Reisende, denn die Hauptstadt von Gran Canaria ist nicht nur lebendig und vielseitig, sondern auch eine Stadt mit einer wunderschönen historischen Seele. Besonders der alte Stadtteil Vegueta gehört zu den Orten, die man unbedingt gesehen haben sollte. Wenn man dort ankommt, fühlt es sich ein bisschen an, als würde man in eine andere Zeit eintauchen. Enge Gassen, hübsche Innenhöfe, alte Balkone und liebevoll restaurierte Häuser prägen das Bild und machen jeden Spaziergang zu einem kleinen Abenteuer.
In Vegueta gibt es viel zu entdecken. Die imposante Kathedrale Santa Ana liegt mitten auf einem großen Platz, umgeben von Palmen und historischen Fassaden. Ganz in der Nähe befindet sich das Casa de Colón, das Kolumbushaus, das nicht nur architektonisch beeindruckend ist, sondern auch spannende Einblicke in die Geschichte des Seefahrers und der Insel bietet. Zwischen all den historischen Gebäuden findest du außerdem kleine Kunstgalerien, gemütliche Cafés und Boutiquen, die perfekt für eine kleine Pause sind.
Dunas de Maspalomas – die Mini-Sahara
Gran Canaria Geheimtipp: Bandama-Krater – ein Blick in die vulkanische Vergangenheit
Tejeda – eines der schönsten Dörfer Spaniens
Mitten in der Bergwelt von Gran Canaria, rund 1.050 Meter über dem Meer, liegt das kleine Dorf Tejeda. Die Kulisse aus Mandelbäumen, Felsformationen und weißen Häusern wirkt wie aus einem mediterranen Bilderbuch. Die Ausblicke reichen über die gesamte Berglandschaft und an klaren Tagen sieht man den Roque Nublo und sogar den Teide in der Ferne.
Ein Besuch der Aussichtsterrasse lohnt sich ebenfalls, denn von hier aus öffnet sich der Blick über Schluchten, Gipfel und Täler. Am schönsten ist es jedoch, einfach ohne Ziel durch die schmalen weißen Gassen zu schlendern, in einem kleinen Café einzukehren und das ruhige Dorfleben auf sich wirken zu lassen.
Ausflugstipp: Teror – historisch, grün & voller Charme
Teror liegt im grünen Norden von Gran Canaria und ist bekannt für seine typischen kanarischen Holzbalkone, die mit ihren filigranen Mustern über den Gassen schweben und Teror einen einzigartigen Charakter geben. Teror ist außerdem einer der wichtigsten Wallfahrtsorte der Kanaren, denn hier wird die Virgen del Pino verehrt, die Schutzpatronin der Insel. Rund um die Basilika herrscht oft eine ganz besondere Atmosphäre, eine Mischung aus Spiritualität, Tradition und lebendigem Dorfleben.
Die Kirche selbst ist beeindruckend und ein schöner Ort, um kurz innezuhalten. Besonders reizvoll sind die kleinen, märchenhaften Gassen rund um den Platz. Die Häuser sind liebevoll restauriert, überall hängen Blumen an den Balkonen und die Atmosphäre wirkt gleichzeitig ruhig und lebendig. Achtung: In der Bergdörfern im Norden hängen öfter mal die Wolken. Hoffentlich habt ihr mit dem Wetter ein bisschen mehr Glück als wir :)
Barranco de Guayadeque – Wilder Westen
Der Barranco de Guayadeque gehört zu den beeindruckendsten Landschaften der Insel und verbindet auf besondere Weise Natur und Geschichte. Die Schlucht öffnet sich zwischen hohen Felswänden, die je nach Lichteinfall in warmen Erdtönen leuchten, und überall wachsen Palmen, Agaven und kleine Sträucher, die dieser Umgebung einen fast tropischen Charakter geben.
Schon die Fahrt hinein ist ein Erlebnis, weil sich die Schlucht immer weiter verengt. Besonders spannend sind die alten Höhlenwohnungen, die sich seit Jahrhunderten an den Fels schmiegen. Einige von ihnen werden bis heute bewohnt und erzählen auf ihre ganz eigene Art von der Geschichte der Ureinwohner und dem Leben in früheren Zeiten.
Wenn du Lust auf ein besonderes kulinarisches Erlebnis hast, kannst du in einem der Höhlenrestaurants einkehren. Dort werden traditionelle kanarische Gerichte serviert und allein die Atmosphäre macht den Besuch unvergesslich.
Barranco de las Vacas – der „Mini-Antelope Canyon“
Der Barranco de las Vacas ist einer dieser Orte, die man kaum glaubt, bevor man selbst dort steht. Die Schlucht ist schmal, die Felswände sind rötlich gefärbt und wirken durch ihre geschwungenen Formen fast wie modelliert. Kein Wunder, dass viele ihn den kleinen Antelope Canyon von Gran Canaria nennen. Obwohl er viel kleiner ist als sein berühmtes Vorbild in Arizona, hat er eine ganz eigene, fast mystische Atmosphäre.
Wenn die Sonne im richtigen Winkel steht, entsteht ein wunderschönes Lichtspiel, das die warmen Farbtöne der Felsen noch intensiver wirken lässt. Besonders eindrucksvoll ist der Canyon am frühen Morgen oder späten Nachmittag.
Da der Barranco de las Vacas relativ bekannt geworden ist, lohnt es sich, etwas früher zu kommen. So kannst du den Ort in Ruhe erleben und die besondere Atmosphäre genießen, bevor mehr Besucher eintreffen.



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