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Fuerteventura Tipps: die schönsten Orte, besondere Sehenswürdigkeiten & Strände

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Fuerteventura wird oft unterschätzt. Viele sagen, die Insel sei karg, eintönig oder einfach nur windig. Genau das habe ich auch immer wieder gehört. Und genau deshalb wollte ich mir selbst ein Bild machen. Die Insel kann nämlich doch viel mehr: Ganz viel Ruhe, wilde Landschaften und ganz besonderer Strände, die man nicht vergisst.

 

Fuerteventura ist eine Insel für Entdecker, für Roadtrips über endlose Straßen, für lange Spaziergänge am Meer und für Wanderer! Hier teile ich mit dir die schönsten Orte auf Fuerteventura, besondere Sehenswürdigkeiten und echte Tipps abseits der bekannten Klassiker. Außerdem beantworte ich die Fragen, die sich viele vor der Reise stellen: Wann ist die beste Zeit für Fuerteventura? Was sollte man unbedingt gesehen haben? Und wo auf Fuerteventura ist es wirklich am schönsten?

 

Wichtig! Um viele dieser Orte überhaupt zu erreichen, würde ich dir auf jeden Fall einen Mietwagen empfehlen.

Ich selbst hatte meinen Mietwagen über BSP Auto gebucht und war extrem zufrieden. Das Fahrzeug war in einem sehr guten Zustand, alles lief unkompliziert ab und es gab keine nervigen Zusatzversicherungen oder versteckten Extras, die einem noch aufgedrängt werden.

 


Wann ist die beste Zeit für Fuerteventura?

Einer der größten Pluspunkte von Fuerteventura ist das Klima. Die Insel ist ganzjährig ein Reiseziel und genau das macht sie so besonders. Selbst im Winter liegen die Temperaturen meist angenehm zwischen 20 und 25 Grad, oft mit viel Sonne und blauem Himmel. Der Sommer ist warm, aber durch den stetigen Wind selten drückend, was Fuerteventura auch in den heißen Monaten sehr angenehm macht.

 

Besonders schön empfinde ich den Frühling und den Herbst. Dann ist es nicht zu voll, das Licht ist weich und die Temperaturen sind ideal für Ausflüge, Wanderungen, Roadtrips und entspannte Strandtage. Wer Ruhe sucht, wird die Nebensaison lieben. Gerade zum Überwintern ist Fuerteventura perfekt: mildes Klima, viel Platz und lange Strände. Die Insel gehört zu Spanien, liegt aber geografisch eher bei der Westsahara.

 

Du weißt nicht, welche Insel zu dir passt?
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Mein Lieblingshotel auf Fuerteventura

 

Was dieses Hotel so besonders macht, ist genau das Gegenteil von den klassischen Bettenburgen (die es leider zu oft auf den Kanaren gibt). Es ist relativ klein, überschaubar und fühlt sich fast wie ein Boutique Hotel an. Modern, ruhig und mit einer unglaublich angenehmen Atmosphäre.

Kein lauter Trubel, kein unnötiger Schnickschnack, sondern einfach ein richtig schönes Hotel zum Ankommen und Abschalten.

 

  

Das Essen war für mich ein echtes Highlight. Das Buffet ist nicht riesig, aber dafür extrem hochwertig, kreativ und richtig lecker. Man merkt sofort, dass hier Wert auf Qualität gelegt wird. Es gibt einfach jeden Tag frisch gebackenen Kuchen! 

 

Tagsüber mochte ich besonders den Infinity Pool mit Blick Richtung Meer. Die Lage ist bewusst etwas abseits und genau das habe ich geliebt. Keine Hektik, keine Promenade direkt vor der Tür. Stattdessen ein kilometerlanger Strand, Palmen, Wind und Weite. Perfekt zum Spazierengehen, Joggen oder einfach nur Sitzen und Schauen. Wenn man die Insel erkunden möchte, braucht man definitiv ein Auto. 

 

Und was ich persönlich einfach total süß fand: Überall auf dem Gelände leben Katzen, um die sich auch gekümmert wird. Sie gehören irgendwie dazu und machen das Hotel noch ein bisschen wärmer und besonderer.


Was sollte man unbedingt auf Fuerteventura gesehen haben?

 

Ein Ort, der mir besonders im Kopf geblieben ist, ist Cofete. Dieser abgelegene Strand im Süden der Insel wirkt fast surreal und fast ein bisschen wie aus einer anderen Welt. Endloser Sand, mächtige Berge im Hintergrund und dieses Gefühl, ganz klein zu sein angesichts der Natur.

Schon die Anfahrt ist ein Erlebnis für sich und genau deshalb sollte man Cofete nicht auf eigene Faust mit einem normalen Mietwagen ansteuern. Die Wege sind anspruchsvoll, größtenteils nicht ausgebaut und viele Mietwagenfirmen haften hier im Schadensfall nicht. Das kann sehr schnell unangenehm werden. Am besten erreicht man Cofete im Rahmen einer geführten Tour, zum Beispiel über GetYourGuide. So kann man die Landschaft entspannt genießen und ist sicher unterwegs. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass man hier nicht ins Wasser gehen sollte. Die Strömungen sind extrem stark, auch wenn das Meer auf den ersten Blick ruhig aussieht. 

 

Powered by GetYourGuide

 

Ein weiteres Highlight ist ein Roadtrip durch den Süden der Insel, rund um den Istmo de la Pared, die schmale Landverbindung nördlich des Playa de Sotavento. Diese Gegend zählt zu den abgelegensten und ursprünglichsten Orten auf Fuerteventura. Weite, fast wüstenartige Landschaften, helle Sandflächen und eine raue, wenig erschlossene Küste prägen diesen Teil der Insel. Viele kennen nur die Dünen von Corralejo, dabei gibt es hier im Süden ein weiteres Dünengebiet, das fast niemand besucht.

 

Die Region erreicht man über die FV-2, von der aus kleinere Schotterpisten abzweigen. An einigen Stellen lässt man das Auto besser stehen und erkundet die Umgebung zu Fuß. Genau das macht den Reiz aus. Kaum Menschen, viel Weite und das Gefühl, wirklich fernab von allem zu sein.

Ein Weg dauert je nach Tempo etwa anderthalb bis zwei Stunden und ist nicht besonders anstrengend. Wichtig ist nur, ausreichend Wasser mitzunehmen, da es unterwegs keinerlei Versorgung gibt und die Sonne hier schnell intensiv wird. Am Ende der Strecke auf der anderen Seite solltest du wissen, dass es kein Handynetz mehr gibt. Gerade entlang der Küste ist besondere Vorsicht geboten.

 

Der Sand und die Steilküsten sind nicht gesichert und können brüchig sein. Am schönsten ist es, die Küstenlandschaft aus der Distanz zu bestaunen. Sie ist beeindruckend und wild, aber man sollte nicht zu nah an den Rand gehen. 


Lust auf Teneriffa?

Lust auf Gran Canaria?



Besondere Sehenswürdigkeiten und Wanderungen

 Diese Frage lässt sich kaum eindeutig beantworten, denn Fuerteventura hat viele unterschiedliche Gesichter. Der Süden rund um Morro Jable hat mich besonders positiv überrascht. Trotz der touristischen Lage wirkt der Ort entspannt und authentisch. Es gibt kleine Cafés, einen angenehmen Ortskern und einen Strand, der sich kilometerlang am Meer entlangzieht. Gerade morgens oder in den Abendstunden zeigt Morro Jable sich von der ruhigen Seite. Hier ist auch am wenigsten Wind und es gibt zahlreiche Hotels und Apartments. Also ein guter Ort zum Übernachten!

 

Sehr beeindruckend ist auch das Inselinnere. Wer Lust auf Bewegung hat, sollte unbedingt eine Wanderung einplanen. Besonders bekannt ist der Pico de la Zarza, der höchste Punkt der Insel. Die Tour dauert ungefähr fünf Stunden (hin und zurück) und belohnt mit einer spektakulären Aussicht über große Teile von Fuerteventura, inklusive Blick auf Cofete. Erst von oben wird richtig deutlich, wie weit, leer und faszinierend diese Insel ist. Neben dieser Tour gibt es viele weitere Wanderungen mit ähnlichen Ausblicken, die sich je nach Lust, Kondition und Zeitumfang auswählen lassen. Egal für welche Route man sich entscheidet, ausreichend Wasser ist hier absolut unverzichtbar.

 

Ein weiterer Ort, den man nicht verpassen sollte, sind die Dünen von Corralejo im Norden der Insel. Die weiten Sandlandschaften wirken fast wie eine kleine Wüste direkt am Meer. Heller Sand, türkisfarbenes Wasser und ein unglaubliches Gefühl von Weite machen diesen Ort so besonders. Ob für einen Spaziergang, Fotos oder einfach zum Staunen, die Dünen zeigen eine ganz andere, fast unwirkliche Seite von Fuerteventura und gehören für mich definitiv zu den schönsten Orten der Insel.

 


Die schönsten Strände auf Fuerteventura

Die Playa del Matorral bei Morro Jable ist einer dieser Strände, an denen man stundenlang spazieren kann. Der helle Sand zieht sich über mehrere Kilometer und wird von einer breiten Promenade begleitet, hinter der sich Cafés und Restaurants aneinanderreihen. Besonders schön ist das geschützte Salzwiesengebiet zwischen Promenade und Meer. Über Holzstege gelangt man zum Strand und läuft dabei über ein sensibles Naturareal, das immer wieder vom Meerwasser durchzogen wird. 

 

Ein völliger Kontrast dazu ist Sotavento. Mehrere Strandabschnitte gehen ineinander über und bei Ebbe kann man kilometerweit am Wasser entlanglaufen. Das Meer leuchtet türkis, der Sand ist fast weiß und stellenweise bildet sich eine flache Lagune hinter einer Sandbank. Gerade für Windsurf Einsteiger ist dieser Bereich ideal. 

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