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Du planst einen Roadtrip durch Spanien und suchst nach der perfekten Route mit den schönsten Orten, Stränden und Sehenswürdigkeiten?
Andalusien Rundreise mit Mietwagen: Roadtrip mit Route, Highlights & Geheimtipps
Bevor es losgeht, solltest du eine Sache wissen, die deine komplette Reiseplanung beeinflusst: Andalusien ist riesig. Die Region ist sogar größer als Österreich und zieht sich über mehr als 600 Kilometer. Viele unterschätzen das am Anfang und planen viel zu viel in zu kurzer Zeit.
Wenn du kannst, nimm dir am besten zwei Wochen Zeit. So kannst du die Region wirklich genießen, ohne ständig unterwegs zu sein. Alternativ lohnt es sich total, Andalusien in zwei Reisen aufzuteilen. Der Osten rund um die Costa del Sol fühlt sich ganz anders an als der Westen an der Costa de la Luz und beide Seiten haben ihren eigenen Charme.
Die meisten starten ihren Roadtrip in Málaga oder Sevilla, weil du hier die besten Flugverbindungen hast. Málaga ist perfekt für den Osten, Sevilla für den Westen. Wenn du flexibel bist, kannst du auch in der einen Stadt starten und von der anderen zurückfliegen.
Und ganz wichtig: Ich würde dir wirklich einen Mietwagen empfehlen. Die Straßen sind super ausgebaut, das Fahren ist entspannt und du erreichst so viele besondere Orte, die sonst einfach schwer zugänglich sind. Achte bei der Buchung unbedingt auf eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung, damit du ganz entspannt unterwegs bist. Bei Sunnycars gibts sogar eine Ohne-Kaution Funktion - absolute Empfehlung!
Die perfekte Route mit Málaga, Granada, Sevilla in zwei Wochen
Deinen Startpunkt kannst du frei wählen. Vor allem Málaga bietet sich an, da die Flüge dorthin sehr günstig sind. Von hier aus geht es Richtung Nerja mit seinen beeindruckenden Klippen und weiter nach Frigiliana, eines der schönsten weißen Dörfer überhaupt.
Danach geht es ins Landesinnere nach Granada, wo dich mit der Alhambra eines der beeindruckendsten Bauwerke Spaniens erwartet. Von dort aus kannst du weiter nach Ronda fahren, diese spektakuläre Stadt auf den Felsen, und nach Setenil de las Bodegas, wo die Häuser einfach in die Felsen gebaut sind.
Meine Andalusien Route für 2 Wochen
Tag 1 Ankunft in Málaga: Altstadt-Spaziergang, erste Tapas und Sonnenuntergang am Hafenbereich rund um Muelle Uno
Tag 2 Málaga entspannt: Vormittag Kultur mit Alcazaba und Gibralfaro, nachmittags Strand oder Essen in Pedregalejo
Tag 3 Marbella und Mijas: Vormittag durch die Altstadt von Marbella, später nach Mijas für den Blick über die Küste
Tag 4 Nerja und Frigiliana: Vormittag Balcón de Europa und Strand, am Nachmittag Frigiliana zur Golden Hour
Tag 5 Granada Alhambra: Fokus auf die Alhambra mit festem Zeitfenster, abends Tapas und Aussichtspunkte
Tag 6 Granada erleben: Albaicín und Mirador de San Nicolás, optional ein Abstecher Richtung Sierra Nevada
Tag 7 Caminito del Rey: Früh starten und die Logistik mit Shuttle direkt mit einplanen
Tag 8 Ronda und Setenil: Erst Ronda mit Puente Nuevo, danach Setenil als kurzer Stopp
Tag 9 Sevilla Klassiker: Alcázar und Kathedrale, abends durch die Stadt treiben lassen
Tag 10 Sevilla entspannt: Plaza de España, Maria-Luisa-Park und später Metropol Parasol für den Blick von oben
Tag 11 Cádiz: Altstadt, Markt und La Caleta, Sonnenuntergang an der Küste
Tag 12 Conil: Strandtag und abends Tapas in der Altstadt
Tag 13 Tarifa: Strand, Natur und optional Tagesausflug nach Tanger
Tag 14 Rückreise: Rückfahrt nach Málaga oder Sevilla mit genug Puffer für den Abflug
Wichtige Planungstipps: Tickets für Alhambra, Caminito, Alcázar
Für diese Route lohnt es sich, einige Dinge vorab zu planen, vor allem bei den großen Sehenswürdigkeiten.
Die Alhambra in Granada ist stark limitiert und gehört zu den meistbesuchten Orten in Spanien. Der Zugang zu den Nasridenpalästen ist an ein festes Zeitfenster gebunden und wenn du dieses verpasst, verfällt dein Eintritt. Tickets solltest du deshalb unbedingt frühzeitig buchen, besonders in der Hauptsaison.
Hier findest du alle Infos und Tickets zur Alhambra.*
Auch der Caminito del Rey ist kein spontaner Stopp. Die Plätze sind begrenzt und oft schnell ausgebucht. Plane den Besuch am besten schon bei der Routenplanung mit ein und sichere dir vorab ein Ticket.
Hier findest du alle Infos zum Caminito del Rey.*
Ähnlich ist es beim Real Alcázar in Sevilla. Auch hier kann es je nach Saison zu Wartezeiten kommen, deshalb lohnt sich ein Blick auf die offizielle Ticketseite vor deiner Reise.
Hier findest du alle Infos und Tickets für den Alcázar.*
Bei den Unterkünften gilt vor allem in beliebten Orten wie Málaga, Granada, Sevilla oder an der Küste: früh buchen lohnt sich. Gerade in den Sommermonaten oder an Wochenenden sind viele gute Hotels schnell ausgebucht oder deutlich teurer. Wenn du deine Route grob festgelegt hast, kannst du dir hier schon früh passende Unterkünfte sichern und bleibst trotzdem flexibel bei der Tagesplanung.
Málaga – Stadt, Strand & spanisches Lebensgefühl
Málaga ist für viele der Start in den Andalusien Roadtrip und das macht total Sinn. Die Stadt hat einen großen internationalen Flughafen, ist super angebunden und gehört zu den größten Städten im Süden Spaniens.
Nerja – Strände, Buchten & der berühmte Balkon Europas
Nur etwa 45 Minuten östlich von Málaga liegt Nerja! Statt großer, durchgehender Strände findest du hier viele kleinere Buchten, steile Klippen und immer wieder richtig schöne Ausblicke aufs Meer. Gerade wenn du entspannt in den Roadtrip starten willst, ist das ein richtig guter Ort dafür.
Küstenausblick, Marbella und Frigiliana
Frigiliana – eines der schönsten weißen Dörfer Andalusiens
Granada – Alhambra, Berge & das echte Andalusien
Granada gehört für mich zu den Städten, die du auf einem Andalusien Roadtrip nicht auslassen solltest. Die Lage allein ist schon besonders. Die Stadt liegt am Fuß der Sierra Nevada, also mit Blick auf die Berge, und gleichzeitig hast du eine historische Altstadt mit starkem maurischem Einfluss. Granada ist das ein „Muss“ auf der Route - allein wegen der Alhambra, die zusammen mit Generalife und Albaicín UNESCO-Welterbe ist.
Ronda – spektakuläre Lage über der Schlucht
Ronda gehört zu den Orten in Andalusien, die man schon auf Fotos erkennt. Die Stadt liegt auf einer Felsformation direkt an einer tiefen Schlucht und genau diese Lage macht sie so besonders.
Setenil de las Bodegas – das Dorf unter den Felsen
Nur etwa 30 Minuten von Ronda entfernt liegt Setenil de las Bodegas und der Ort ist wirklich anders als alles, was du bisher gesehen hast. Statt klassischer Häuser wurden hier viele Gebäude direkt in die Felsen gebaut oder von riesigen Felsvorsprüngen überdacht.
Marbella – Altstadt-Charme statt nur Glamour
Marbella kennen viele vor allem wegen Yachten, Beachclubs und Promis. Das stimmt auch, vor allem rund um Puerto Banús. Aber die Stadt hat noch eine ganz andere Seite, die viele überrascht.
Mijas – weißes Bergdorf mit Blick auf die Küste
Mijas gehört zu den klassischen Pueblos Blancos und liegt etwas oberhalb der Costa del Sol. Von hier hast du einen freien Blick über die Küste, was den Ort zu einem beliebten Zwischenstopp auf dem Roadtrip macht.
Der Ort selbst ist überschaubar und lässt sich gut zu Fuß erkunden. Du läufst durch enge Gassen, vorbei an weißen Häusern mit vielen Pflanzen und kleinen Details. Immer wieder öffnen sich Plätze oder Aussichtspunkte, von denen du direkt aufs Meer schauen kannst.
Gerade weil Mijas so kompakt ist, brauchst du hier nicht viel Zeit einzuplanen. Ein paar Stunden reichen völlig aus, um einmal durch den Ort zu laufen, Fotos zu machen und etwas essen zu gehen.
In der Nähe liegt außerdem das Castillo Colomares. Das ist ein eher ungewöhnliches Bauwerk, das verschiedenen Baustilen nachempfunden ist und deshalb ziemlich auffällt. Wenn du ohnehin in der Gegend bist, lohnt sich ein kurzer Abstecher, vor allem wenn du noch einen etwas anderen Spot sehen möchtest.
Andalusien Rundreise: Städtetrip Sevilla
Sevilla ist eine der wichtigsten Städte und vielleicht die schönste Stadt Andalusiens! Auf jeden Fall ist sie ein absolutes Highlight auf der Route. Die Stadt ist größer als viele denken, sehr lebendig und vor allem bekannt für ihre Architektur, Geschichte und das klassische Andalusien Gefühl mit Flamenco und Tapas.
Cádiz: „kleines Havanna“ und Atlantik-Flair
Cádiz gehört zu den ältesten Städten Europas und liegt auf einer schmalen Landzunge direkt im Atlantik. Allein die Lage macht den Ort besonders, weil du fast überall das Meer im Blick hast und die Wege in der Altstadt sehr kompakt sind.
Conil de la Frontera – Strände & Tapas an der Costa de la Luz
Conil de la Frontera liegt an der Costa de la Luz und ist deutlich ruhiger als viele Orte an der Costa del Sol. Genau das macht den Ort so angenehm, vor allem wenn du ein paar Tage abschalten möchtest. Ein Unterschied, den du direkt merkst: Der Atlantik ist rauer als das Mittelmeer. Es ist oft etwas windiger, die Wellen sind größer und das Meer wirkt insgesamt wilder. Gerade das macht die Strände hier aber auch so besonders.
Die Playa de los Bateles liegt direkt am Zentrum und ist gut erreichbar. Wenn du etwas mehr Ruhe suchst, findest du in der Umgebung auch kleinere Buchten, die weniger besucht sind. Die Altstadt ist überschaubar und typisch für die Region mit weißen Häusern und engen Gassen. Abends wird es hier lebendiger, viele kleine Tapasbars öffnen und die Stimmung ist entspannt, ohne überlaufen zu sein.
Tarifa – südlichster Punkt Europas
Apropos Atlantik: In Tarifa treffen Atlantik und Mittelmeer aufeinander und das kann man sogar sehr deutlich sehen! Du stehst hier am südlichsten Punkt Europas und kannst bei gutem Wetter tatsächlich bis nach Afrika schauen.
Tarifa selbst ist kleiner als viele andere Orte auf der Route, aber hat einen ganz eigenen Charakter. Es ist oft windig, die Landschaft wirkt etwas rauer und insgesamt fühlt sich alles ein bisschen freier und ursprünglicher an. Der Ort ist auch ein bekannter Spot für Kitesurfer, was gut zur Umgebung passt.
Die Playa de Los Lances ist einer der bekanntesten Strände und zieht sich kilometerweit entlang der Küste. Wenn du etwas mehr Natur sehen möchtest, lohnt sich ein Abstecher zur Duna de Bolonia. Dort findest du eine große Wanderdüne direkt am Meer, die sich deutlich von den anderen Stränden unterscheidet.
Die Altstadt von Tarifa ist klein, aber schön für einen Spaziergang mit engen Gassen und vielen kleinen Restaurants.
Wenn du noch etwas mehr Zeit hast, kannst du von hier aus sogar einen Tagesausflug nach Tanger in Marokko machen. Die Überfahrt dauert nicht lange und ist eine spannende Ergänzung zum Roadtrip. (PS: Reisepass nicht vergessen! Tanger ist Afrika und nicht Teil der EU!).
Caminito del Rey: Nervenkitzel mit Aussicht
Der Caminito del Rey gehört zu den Highlights, die du nicht einfach nebenbei einplanst, sondern bewusst in deine Route integrieren solltest. Der Weg führt entlang steiler Felswände durch eine Schlucht und verläuft teilweise über 100 Meter über dem Boden. Das Ganze ist heute gut gesichert, aber trotzdem nichts für jemanden mit starker Höhenangst.
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Greta (Samstag, 23 Februar 2019 12:11)
hi,
ich möchte mit meiner Freundin nach Spanien und vor allem die Natur genießen, aber wir haben keinen Führerschein. Wüsstest du ein paar Wege die man auch zu Fuß machen kann?