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Andalusien Roadtrip: Die perfekte Route mit den schönsten Orten, Sehenswürdigkeiten & Geheimtipps

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Du planst einen Roadtrip durch Spanien und suchst nach der perfekten Route mit den schönsten Orten, Stränden und Sehenswürdigkeiten? 

 

Andalusien ist wie gemacht für einen Roadtrip. Du kannst hier in kurzer Zeit unglaublich viele unterschiedliche Eindrücke sammeln, ohne ständig lange Strecken fahren zu müssen. Zwischen Mittelmeer und Atlantik wechseln sich Strände, historische Städte, weiße Bergdörfer und beeindruckende Natur fast nahtlos ab. Genau das macht eine Rundreise durch Andalusien so besonders.

 

Wir starten an der Costa del Sol und bewegen uns Schritt für Schritt durch die Region bis an die Atlantikküste. 

 

In dieser Andalusien Rundreise erwarten dich unter anderem Málaga, Marbella, Mijas, Nerja und Frigiliana an der Küste, Granada mit der Alhambra im Landesinneren, das Abenteuer am Caminito del Rey sowie spektakuläre Orte wie Ronda und Setenil de las Bodegas. Im Westen geht es weiter nach Sevilla, Cádiz und entlang der Costa de la Luz bis nach Conil und Tarifa, dem südlichsten Punkt Europas.

 

Der Artikel ist so aufgebaut, dass du die Route direkt für deine eigene Reiseplanung nutzen kannst. Du bekommst eine konkrete Andalusien Roadtrip Route für etwa zwei Wochen, kombiniert mit praktischen Tipps zu Tickets, Anreise und Ablauf, damit du vor Ort möglichst wenig Stress hast und alles gut vorbereiten kannst.


Andalusien Rundreise mit Mietwagen: Roadtrip mit Route, Highlights & Geheimtipps


Bevor es losgeht, solltest du eine Sache wissen, die deine komplette Reiseplanung beeinflusst: Andalusien ist riesig. Die Region ist sogar größer als Österreich und zieht sich über mehr als 600 Kilometer. Viele unterschätzen das am Anfang und planen viel zu viel in zu kurzer Zeit.

 

Wenn du kannst, nimm dir am besten zwei Wochen Zeit. So kannst du die Region wirklich genießen, ohne ständig unterwegs zu sein. Alternativ lohnt es sich total, Andalusien in zwei Reisen aufzuteilen. Der Osten rund um die Costa del Sol fühlt sich ganz anders an als der Westen an der Costa de la Luz und beide Seiten haben ihren eigenen Charme.

 

Die meisten starten ihren Roadtrip in Málaga oder Sevilla, weil du hier die besten Flugverbindungen hast. Málaga ist perfekt für den Osten, Sevilla für den Westen. Wenn du flexibel bist, kannst du auch in der einen Stadt starten und von der anderen zurückfliegen.

  

Und ganz wichtig: Ich würde dir wirklich einen Mietwagen empfehlen. Die Straßen sind super ausgebaut, das Fahren ist entspannt und du erreichst so viele besondere Orte, die sonst einfach schwer zugänglich sind. Achte bei der Buchung unbedingt auf eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung, damit du ganz entspannt unterwegs bist. Bei Sunnycars gibts sogar eine Ohne-Kaution Funktion - absolute Empfehlung!


Die perfekte Route mit Málaga, Granada, Sevilla in zwei Wochen


Deinen Startpunkt kannst du frei wählen. Vor allem Málaga bietet sich an, da die Flüge dorthin sehr günstig sind. Von hier aus geht es Richtung Nerja mit seinen beeindruckenden Klippen und weiter nach Frigiliana, eines der schönsten weißen Dörfer überhaupt.

 

Danach geht es ins Landesinnere nach Granada, wo dich mit der Alhambra eines der beeindruckendsten Bauwerke Spaniens erwartet. Von dort aus kannst du weiter nach Ronda fahren, diese spektakuläre Stadt auf den Felsen, und nach Setenil de las Bodegas, wo die Häuser einfach in die Felsen gebaut sind.

 

Zurück an der Küste erwarten dich dann Orte wie Marbella und Mijas, bevor du weiter nach Sevilla reist, eine der lebendigsten und schönsten Städte Andalusiens. Mehr Tipps findest du in meinem Sevilla Reiseführer.

Von hier aus geht es dann weiter in Richtung Atlantik nach Cádiz und entlang der Costa de la Luz nach Conil und Tarifa, wo dich endlose Strände erwarten.

 

Wenn du merkst, dass dir die Strecke zu viel ist, kannst du die Route auch ganz entspannt aufteilen. Der Osten rund um Málaga und Granada ist perfekt für eine Reise voller Kultur, Berge und schöner Küstenorte, während dich im Westen rund um Sevilla und Cádiz eher weite Strände, kleine Orte und dieses ruhigere Andalusien erwarten.


Meine Andalusien Route für 2 Wochen


Tag 1 Ankunft in Málaga: Altstadt-Spaziergang, erste Tapas und Sonnenuntergang am Hafenbereich rund um Muelle Uno
Tag 2 Málaga entspannt: Vormittag Kultur mit Alcazaba und Gibralfaro, nachmittags Strand oder Essen in Pedregalejo
Tag 3 Marbella und Mijas: Vormittag durch die Altstadt von Marbella, später nach Mijas für den Blick über die Küste
Tag 4 Nerja und Frigiliana: Vormittag Balcón de Europa und Strand, am Nachmittag Frigiliana zur Golden Hour
Tag 5 Granada Alhambra: Fokus auf die Alhambra mit festem Zeitfenster, abends Tapas und Aussichtspunkte
Tag 6 Granada erleben: Albaicín und Mirador de San Nicolás, optional ein Abstecher Richtung Sierra Nevada
Tag 7 Caminito del Rey: Früh starten und die Logistik mit Shuttle direkt mit einplanen
Tag 8 Ronda und Setenil: Erst Ronda mit Puente Nuevo, danach Setenil als kurzer Stopp
Tag 9 Sevilla Klassiker: Alcázar und Kathedrale, abends durch die Stadt treiben lassen
Tag 10 Sevilla entspannt: Plaza de España, Maria-Luisa-Park und später Metropol Parasol für den Blick von oben
Tag 11 Cádiz: Altstadt, Markt und La Caleta, Sonnenuntergang an der Küste
Tag 12 Conil: Strandtag und abends Tapas in der Altstadt
Tag 13 Tarifa: Strand, Natur und optional Tagesausflug nach Tanger
Tag 14 Rückreise: Rückfahrt nach Málaga oder Sevilla mit genug Puffer für den Abflug

 

 


Wichtige Planungstipps: Tickets für Alhambra, Caminito, Alcázar


Für diese Route lohnt es sich, einige Dinge vorab zu planen, vor allem bei den großen Sehenswürdigkeiten.

 

Die Alhambra in Granada ist stark limitiert und gehört zu den meistbesuchten Orten in Spanien. Der Zugang zu den Nasridenpalästen ist an ein festes Zeitfenster gebunden und wenn du dieses verpasst, verfällt dein Eintritt. Tickets solltest du deshalb unbedingt frühzeitig buchen, besonders in der Hauptsaison. 

 

Hier findest du alle Infos und Tickets zur Alhambra.*

 

Auch der Caminito del Rey ist kein spontaner Stopp. Die Plätze sind begrenzt und oft schnell ausgebucht. Plane den Besuch am besten schon bei der Routenplanung mit ein und sichere dir vorab ein Ticket.

 

Hier findest du alle Infos zum Caminito del Rey.*

 

Ähnlich ist es beim Real Alcázar in Sevilla. Auch hier kann es je nach Saison zu Wartezeiten kommen, deshalb lohnt sich ein Blick auf die offizielle Ticketseite vor deiner Reise.

 

Hier findest du alle Infos und Tickets für den Alcázar.*

 

Bei den Unterkünften gilt vor allem in beliebten Orten wie Málaga, Granada, Sevilla oder an der Küste: früh buchen lohnt sich. Gerade in den Sommermonaten oder an Wochenenden sind viele gute Hotels schnell ausgebucht oder deutlich teurer. Wenn du deine Route grob festgelegt hast, kannst du dir hier schon früh passende Unterkünfte sichern und bleibst trotzdem flexibel bei der Tagesplanung.

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Málaga – Stadt, Strand & spanisches Lebensgefühl


 Málaga ist für viele der Start in den Andalusien Roadtrip und das macht total Sinn. Die Stadt hat einen großen internationalen Flughafen, ist super angebunden und gehört zu den größten Städten im Süden Spaniens. 

 

Was Málaga besonders macht, ist die Kombination aus Stadtleben und Strand. Du hast eine schöne Altstadt, viele Restaurants und Cafés, Museen und gleichzeitig bist du in wenigen Minuten am Meer. Gerade für den Anfang der Reise ist das perfekt, weil du erst mal ankommen kannst, ohne direkt weiterzufahren.

 

Tagsüber kannst du dir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten anschauen. Die Alcazaba und der Gibralfaro gehören definitiv dazu, vor allem wegen des Blicks über die Stadt. Die Kathedrale La Manquita liegt mitten im Zentrum und ist kaum zu übersehen. Wenn du dich für Kunst interessierst, lohnt sich das Picasso Museum, schließlich wurde er hier geboren. Rund um den Hafen am Muelle Uno kannst du gut spazieren gehen und das Soho Viertel zeigt nochmal eine ganz andere, etwas modernere Seite mit viel Streetart.

 

Was ich an Málaga aber besonders mag, ist, dass sich alles sehr entspannt kombinieren lässt. Du kannst morgens durch die Stadt laufen, dir zwischendurch etwas essen holen und bist danach direkt am Wasser. Wenn du ein bisschen raus aus dem Zentrum willst, fahr nach Pedregalejo. Das ist ein ehemaliges Fischerviertel direkt am Meer.

 


Nerja – Strände, Buchten & der berühmte Balkon Europas


 Nur etwa 45 Minuten östlich von Málaga liegt Nerja! Statt großer, durchgehender Strände findest du hier viele kleinere Buchten, steile Klippen und immer wieder richtig schöne Ausblicke aufs Meer. Gerade wenn du entspannt in den Roadtrip starten willst, ist das ein richtig guter Ort dafür.

 

Das bekannteste Highlight ist der Balcón de Europa. Das ist ein Aussichtspunkt mitten im Ort, von dem aus du einen freien Blick über die Küste hast. Besonders zum Sonnenuntergang wird es hier voll, aber es lohnt sich trotzdem. Einer der beliebtesten Strände ist die Playa Burriana. Hier gibt es Restaurants, Liegen und alles, was du für einen entspannten Strandtag brauchst.

 

Ein bisschen außerhalb liegt die Cueva de Nerja. Das ist eine riesige Tropfsteinhöhle, die du besichtigen kannst. Die Dimensionen sind wirklich beeindruckend und es ist eine gute Abwechslung, wenn du mal nicht nur am Strand sein möchtest.

 

Wenn du noch etwas mehr Zeit hast, fahr unbedingt in den Naturpark Maro Cerro Gordo. Die Strecke entlang der Küste ist schon schön, aber vor Ort kannst du auch spazieren gehen und hast immer wieder freie Blicke aufs Meer. Einer dieser Orte, die man oft gar nicht auf dem Schirm hat, die sich aber total lohnen.

Küstenausblick, Marbella und Frigiliana


Frigiliana – eines der schönsten weißen Dörfer Andalusiens


 

Nur etwa 15 Minuten von Nerja entfernt liegt Frigiliana und der Kontrast könnte kaum größer sein. Während unten die Küste liegt, fährst du hier in die Berge und bist plötzlich in einem der bekanntesten weißen Dörfer Andalusiens.

 

Der Ort ist relativ klein, aber genau das macht ihn so besonders. Frigiliana ist bekannt für seine gut erhaltene Altstadt, das sogenannte Barrio Mudéjar. Der Ort ist meiner absoluten Favoriten weltweit! :)

 

Hier läufst du durch enge, gepflasterte Gassen, vorbei an weißen Häusern, die oft mit Pflanzen und kleinen Details geschmückt sind. Überall findest du Mosaike oder kleine Details und immer wieder öffnen sich kleine Plätze mit Blick ins Tal oder Richtung Meer. Was man auch wissen sollte: Es geht hier ziemlich steil bergauf. Bequeme Schuhe lohnen sich also, vor allem wenn du einmal durch das ganze Dorf laufen möchtest.

 

Frigiliana eignet sich perfekt für einen halben Tag. Viele verbinden den Besuch direkt mit Nerja, weil es so nah liegt. Du kannst morgens oder nachmittags durch den Ort schlendern, etwas essen gehen und einfach ein bisschen durch die Gassen treiben, ohne dass du dafür viel Zeit einplanen musst.

 

Tipp: Frühstück bei La Taperia


Granada – Alhambra, Berge & das echte Andalusien


 Granada gehört für mich zu den Städten, die du auf einem Andalusien Roadtrip nicht auslassen solltest. Die Lage allein ist schon besonders. Die Stadt liegt am Fuß der Sierra Nevada, also mit Blick auf die Berge, und gleichzeitig hast du eine historische Altstadt mit starkem maurischem Einfluss. Granada ist das ein „Muss“ auf der Route - allein wegen der Alhambra, die zusammen mit Generalife und Albaicín UNESCO-Welterbe ist.

 

Sie zählt zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in ganz Spanien und die Tickets sind oft früh ausgebucht. Deshalb unbedingt im Voraus reservieren, am besten schon einige Tage oder sogar Wochen vorher. Es gibt mehrere Besuchsbereiche, und die Zeit für die Nasridenpaläste ist fix. 

 

Direkt gegenüber liegt das Viertel Albaicín. Hier läufst du durch enge, verwinkelte Gassen, die noch stark an die maurische Vergangenheit erinnern. Von dort aus kommst du auch zum Mirador de San Nicolás. Das ist einer der bekanntesten Aussichtspunkte der Stadt mit direktem Blick auf die Alhambra. Besonders zum Sonnenuntergang wird es hier voll, aber der Blick lohnt sich.

 

Die Kathedrale von Granada liegt im Zentrum und ist ebenfalls einen kurzen Stopp wert, vor allem wenn du sowieso in der Altstadt unterwegs bist. Was ich dir auf jeden Fall empfehlen würde: Plane mindestens eine Übernachtung ein. Granada hat abends nochmal eine ganz andere Atmosphäre, viele kleine Bars, Restaurants und deutlich mehr Leben als tagsüber.


Ronda – spektakuläre Lage über der Schlucht


 Ronda gehört zu den Orten in Andalusien, die man schon auf Fotos erkennt. Die Stadt liegt auf einer Felsformation direkt an einer tiefen Schlucht und genau diese Lage macht sie so besonders.

 

Das bekannteste Wahrzeichen ist die Puente Nuevo. Die Brücke verbindet die beiden Teile der Stadt und spannt sich direkt über die Schlucht. Von hier hast du einen der besten Ausblicke, aber auch die Perspektive von unten lohnt sich, wenn du ein Stück hinunterläufst. Rund um die Schlucht gibt es mehrere Aussichtspunkte, die du gut zu Fuß erreichen kannst. Plane dafür ein bisschen Zeit ein, weil sich die Perspektiven immer wieder ändern und es sich wirklich lohnt, kurz stehen zu bleiben.

 

Auch die Altstadt selbst solltest du nicht unterschätzen. Kleine Gassen, ruhige Plätze und immer wieder schöne Ausblicke machen den Ort trotz vieler Besucher sehenswert.

 

Ein Ort, den viele übersehen, ist die Casa Museo Don Bosco. Der Garten gehört zu den schönsten Spots in Ronda und bietet einen direkten Blick auf die Schlucht und die Brücke. Perfekt für eine kleine Pause abseits der größeren Wege.


Setenil de las Bodegas – das Dorf unter den Felsen


 Nur etwa 30 Minuten von Ronda entfernt liegt Setenil de las Bodegas und der Ort ist wirklich anders als alles, was du bisher gesehen hast. Statt klassischer Häuser wurden hier viele Gebäude direkt in die Felsen gebaut oder von riesigen Felsvorsprüngen überdacht.

 

Das bekannteste Beispiel ist die Calle Cuevas del Sol. Hier läufst du unter einem massiven Felsen entlang, während sich rechts und links kleine Cafés und Restaurants aneinanderreihen. Genau das macht den Ort so besonders und auch so fotogen.

Wenn du ein bisschen durch die Gassen gehst, merkst du schnell, wie eng und verwinkelt alles ist. Viele Wege führen bergauf oder bergab, also auch hier lieber mit festen Schuhen unterwegs sein.

 

Setenil eignet sich perfekt als kurzer Stopp auf dem Weg, du brauchst hier keine Stunden einplanen. Zwei bis drei Stunden reichen meistens völlig aus, um alles in Ruhe anzuschauen und vielleicht noch etwas zu essen.

 

Ein wichtiger Tipp: Komm möglichst früh am Tag. Der Ort ist klein und gerade rund um die bekannten Straßen wird es schnell voll.


Marbella – Altstadt-Charme statt nur Glamour


 Marbella kennen viele vor allem wegen Yachten, Beachclubs und Promis. Das stimmt auch, vor allem rund um Puerto Banús. Aber die Stadt hat noch eine ganz andere Seite, die viele überrascht.

 

Die Altstadt, der sogenannte Casco Antiguo, ist deutlich ruhiger und viel ursprünglicher. Hier findest du weiße Häuser, kleine Plätze mit Orangenbäumen und viele Cafés und Restaurants. Alles ist kompakt, du kannst also gut zu Fuß durch die Gassen gehen und brauchst dafür nicht viel Zeit einzuplanen. Wenn du dir auch die bekannte Seite anschauen möchtest, lohnt sich ein kurzer Abstecher nach Puerto Banús. Hier liegen die großen Yachten, es gibt viele Shops und Restaurants und insgesamt ist es deutlich lebhafter. Für einen Spaziergang oder einen Drink ist das ganz interessant, auch wenn es nicht jedermanns Sache ist.

 

Für einen klassischen Strandtag kannst du zur Playa de Nagüeles gehen. Der Strand ist gepflegt und gut erreichbar, gerade wenn du in der Gegend unterwegs bist. Wenn du etwas mehr Zeit hast, lohnt sich ein Abstecher ins Hinterland. Orte wie Ojén oder Istán liegen nur wenige Minuten entfernt, sind deutlich ruhiger und geben dir nochmal einen ganz anderen Eindruck von der Region.

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Mijas – weißes Bergdorf mit Blick auf die Küste


Mijas gehört zu den klassischen Pueblos Blancos und liegt etwas oberhalb der Costa del Sol. Von hier hast du einen freien Blick über die Küste, was den Ort zu einem beliebten Zwischenstopp auf dem Roadtrip macht.

 

Der Ort selbst ist überschaubar und lässt sich gut zu Fuß erkunden. Du läufst durch enge Gassen, vorbei an weißen Häusern mit vielen Pflanzen und kleinen Details. Immer wieder öffnen sich Plätze oder Aussichtspunkte, von denen du direkt aufs Meer schauen kannst.

Gerade weil Mijas so kompakt ist, brauchst du hier nicht viel Zeit einzuplanen. Ein paar Stunden reichen völlig aus, um einmal durch den Ort zu laufen, Fotos zu machen und etwas essen zu gehen.

 

In der Nähe liegt außerdem das Castillo Colomares. Das ist ein eher ungewöhnliches Bauwerk, das verschiedenen Baustilen nachempfunden ist und deshalb ziemlich auffällt. Wenn du ohnehin in der Gegend bist, lohnt sich ein kurzer Abstecher, vor allem wenn du noch einen etwas anderen Spot sehen möchtest.


Andalusien Rundreise: Städtetrip Sevilla


 Sevilla ist eine der wichtigsten Städte und vielleicht die schönste Stadt Andalusiens! Auf jeden Fall ist sie ein absolutes Highlight auf der Route. Die Stadt ist größer als viele denken, sehr lebendig und vor allem bekannt für ihre Architektur, Geschichte und das klassische Andalusien Gefühl mit Flamenco und Tapas.

 

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehört die Kathedrale mit der Giralda. Sie zählt zu den größten Kirchen der Welt und liegt direkt im Zentrum. Gleich daneben findest du den Real Alcázar, eine der schönsten Palastanlagen Spaniens mit aufwendig gestalteten Innenhöfen und Gärten. Ebenfalls sehenswert ist die Plaza de España, ein großer, halbkreisförmiger Platz mit Brücken und Wasserläufen, der sich perfekt für einen Spaziergang eignet. Moderner ist der Metropol Parasol, eine große Holzkonstruktion mitten in der Stadt, von der du einen guten Blick über Sevilla hast.

 

Sevilla eignet sich gut, um mehrere Sehenswürdigkeiten an einem Tag zu verbinden, da vieles relativ nah beieinander liegt. Trotzdem lohnt es sich, hier etwas mehr Zeit einzuplanen, weil die Stadt insgesamt viel zu bieten hat.

 

Ein wichtiger Punkt, den du nicht unterschätzen solltest, ist die Hitze. Gerade in den Sommermonaten kann es hier extrem heiß werden, oft über 40 Grad. Plane deshalb deine Aktivitäten eher für den Morgen oder Abend und leg zwischendurch bewusst Pausen ein.


Cádiz: „kleines Havanna“ und Atlantik-Flair


 Cádiz gehört zu den ältesten Städten Europas und liegt auf einer schmalen Landzunge direkt im Atlantik. Allein die Lage macht den Ort besonders, weil du fast überall das Meer im Blick hast und die Wege in der Altstadt sehr kompakt sind.

 

Oft wird Cádiz als das „Havanna Europas“ bezeichnet, vor allem wegen der Architektur und der Nähe zum Wasser. Gleichzeitig ist die Stadt deutlich ruhiger als viele andere Orte in Andalusien und fühlt sich etwas ursprünglicher an.

 

Die Kathedrale von Cádiz ist eines der bekanntesten Wahrzeichen und schon von weitem sichtbar. Von dort aus kannst du direkt durch das Viertel Barrio del Pópulo laufen, das älteste Viertel der Stadt mit engen Gassen und kleinen Plätzen. Wenn du etwas mehr vom Alltag mitbekommen möchtest, lohnt sich ein Abstecher zum Mercado Central. Hier findest du viele kleine Stände mit frischem Essen und typischen Produkten aus der Region.

 

Für eine Pause am Wasser ist der Strand La Caleta perfekt. Er liegt direkt an der Altstadt und ist einer der wenigen Stadtstrände in dieser Lage. Ein schöner Ort für den Abend ist das Baluarte de Candelaria. Von hier hast du einen freien Blick aufs Meer und kannst den Sonnenuntergang ohne großen Trubel genießen.


Conil de la Frontera – Strände & Tapas an der Costa de la Luz


 Conil de la Frontera liegt an der Costa de la Luz und ist deutlich ruhiger als viele Orte an der Costa del Sol. Genau das macht den Ort so angenehm, vor allem wenn du ein paar Tage abschalten möchtest. Ein Unterschied, den du direkt merkst: Der Atlantik ist rauer als das Mittelmeer. Es ist oft etwas windiger, die Wellen sind größer und das Meer wirkt insgesamt wilder. Gerade das macht die Strände hier aber auch so besonders.

 

Die Playa de los Bateles liegt direkt am Zentrum und ist gut erreichbar. Wenn du etwas mehr Ruhe suchst, findest du in der Umgebung auch kleinere Buchten, die weniger besucht sind. Die Altstadt ist überschaubar und typisch für die Region mit weißen Häusern und engen Gassen. Abends wird es hier lebendiger, viele kleine Tapasbars öffnen und die Stimmung ist entspannt, ohne überlaufen zu sein.

 

Conil eignet sich auch gut als Ausgangspunkt, wenn du die Costa de la Luz erkunden möchtest. Viele Orte entlang der Küste erreichst du von hier aus schnell mit dem Auto, während du selbst in einer eher ruhigen und angenehmen Umgebung übernachtest.


Tarifa – südlichster Punkt Europas


Apropos Atlantik: In Tarifa treffen Atlantik und Mittelmeer aufeinander und das kann man sogar sehr deutlich sehen! Du stehst hier am südlichsten Punkt Europas und kannst bei gutem Wetter tatsächlich bis nach Afrika schauen.

 

Tarifa selbst ist kleiner als viele andere Orte auf der Route, aber hat einen ganz eigenen Charakter. Es ist oft windig, die Landschaft wirkt etwas rauer und insgesamt fühlt sich alles ein bisschen freier und ursprünglicher an. Der Ort ist auch ein bekannter Spot für Kitesurfer, was gut zur Umgebung passt.

 

Die Playa de Los Lances ist einer der bekanntesten Strände und zieht sich kilometerweit entlang der Küste. Wenn du etwas mehr Natur sehen möchtest, lohnt sich ein Abstecher zur Duna de Bolonia. Dort findest du eine große Wanderdüne direkt am Meer, die sich deutlich von den anderen Stränden unterscheidet.

 

Die Altstadt von Tarifa ist klein, aber schön für einen Spaziergang mit engen Gassen und vielen kleinen Restaurants.

 

Wenn du noch etwas mehr Zeit hast, kannst du von hier aus sogar einen Tagesausflug nach Tanger in Marokko machen. Die Überfahrt dauert nicht lange und ist eine spannende Ergänzung zum Roadtrip. (PS: Reisepass nicht vergessen! Tanger ist Afrika und nicht Teil der EU!).

 


Caminito del Rey: Nervenkitzel mit Aussicht


 Der Caminito del Rey gehört zu den Highlights, die du nicht einfach nebenbei einplanst, sondern bewusst in deine Route integrieren solltest. Der Weg führt entlang steiler Felswände durch eine Schlucht und verläuft teilweise über 100 Meter über dem Boden. Das Ganze ist heute gut gesichert, aber trotzdem nichts für jemanden mit starker Höhenangst.

 

Die Wanderung dauert in der Regel etwa drei bis vier Stunden, je nachdem wie oft du stehen bleibst. Wichtig ist zu wissen, dass der Weg nur in eine Richtung begehbar ist. Du startest an einem Eingang und kommst an einem anderen Punkt wieder raus. Für den Rückweg gibt es einen Shuttlebus, den du vor Ort nutzen kannst.

 

Organisatorisch solltest du ein paar Dinge einplanen. Tickets sind oft schnell ausgebucht, deshalb unbedingt im Voraus reservieren. Außerdem lohnt es sich, früh am Tag zu starten, gerade in den wärmeren Monaten.

 

Wenn du etwas Abwechslung zu Städten und Stränden suchst, ist der Caminito del Rey eine richtig gute Ergänzung für deinen Roadtrip.

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Kommentare: 1
  • #1

    Greta (Samstag, 23 Februar 2019 12:11)

    hi,
    ich möchte mit meiner Freundin nach Spanien und vor allem die Natur genießen, aber wir haben keinen Führerschein. Wüsstest du ein paar Wege die man auch zu Fuß machen kann?

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